In den unterhaltsamen Mundart-Geschichten und -Gedichten von Roland Single geht’s mal um die eifrigen Heimwerker, die stolz ihre selbst gebastelten Vogelhäuschen zeigen, mal um das Zungen-Piercing des Sohnes (a Schwob, wo koi "Sch" mai ka!) - immer beschreibt Single die Situationen treffend und sehr witzig.

Teils liebevoll, teils kritisch werden in den Texten die Eigenheiten der Schwaben herausgestellt. Vergnügte Sprachspielereien folgen auf freche Gedichte, kurze Vierzeiler auf längere Anekdoten. Durchweg zeigt Single, dass er genau beobachtet und seinen Dialekt liebt. Begeistert spürt der Winterlinger Autor den Feinheiten der schwäbischen Sprache nach und spielt mit dem reichen Wortschatz seiner Mundart. Ein wunderbares Buch zum Verschenken und Selberlesen. Oifac
h guat!

 

 

      

Was geschieht, wenn zwei Autoren sich dazu entschließen, gemeinsam einen schwäbischen Mundartband zu verfassen? »Ha no«, wird manch kundiger Schwabe ausrufen, »des kennt onter Omschtänd de graischta Händel geah!« Und damit hat er »onter Omschtänd« Recht.

Nicht so bei dem bekannten Kinder- und Jugendbuchautor Manfred Mai und dem als schwäbischer Mundartdichter noch nicht ganz so bekannten Roland Single. Beide kommen nämlich »em Durchschnitt« sehr gut miteinander aus. Das mag an den vielen biographischen Gemeinsamkeiten liegen: Beide sind in Winterlingen auf der Schwäbischen Alb groß geworden. Beide haben sich in jungen Jahren in der Welt umgesehen und sind in ihr Heimatdorf zurückgekehrt, wo sie heute - kaum hundert Meter voneinander entfernt - leben. Beide verbindet die Liebe zum Schwabenland und die Lust am Dich
ten auf Älbler-Schwäbische Mundart, um diesen urigen Dialekt nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Und so be- und durchleuchten die beiden in ihren Geschichten und Gedichten - mal deftig, mal sa
tirisch, mal hintersinnig - den so genannten ganz normalen Alltag auf der Alb. Ihre Wortspiele, Reime und Geschichten sind ein amüsanter, kurzweiliger Streifzug durch Höhen und Tiefen der schwäbischen Seelenlandschaft. Ein Buch, das einlädt zum Selberlesen und Vorlesen, zum Lachen, Schmunzeln und natürlich auch zum Nachdenken.

 

Irgendwo auf der Schwäbischen Alb finden wir die Kulisse für Roland Singles Dorfgeschichten. Mit viel Situationskomik treffen wir auf Personen wie das "einbeinige Jaköble" oder den etwas debilen "Josefsberger". Allein die Namen erzählen Geschichten.

Roland Single ist ein außerordentlich einfühlsamer und humorvoller Beobachter des dörflichen Lebens. Mit viel Fingerspitzengefühl berichtet er von zutiefst Menschlichem, von Sitten und Gebräuchen einer Dorfgemeinschaft, von gelebter Nächstenliebe und der Bodenständigkeit einfacher Leute, aber auch von Galgenhumor, Bauernschläue und Schlitzohrigkeit.

"Roland Single zeigt wieder sein Talent, von den kleinen und großen Schwächen der Schwäbinnen und Schwaben auf sehr unterhaltsame Weise zu erzählen". Manfred Mai

 

 

Dieser heitere Gedichtband bietet Schwäbische Lyrik in ihrer ganzen Vielfalt – geschrieben von vier Autoren aus dem Zollernalbkreis. Den Schwaben ganz genau »aufs Maul« geschaut haben Gerd Gerstenecker, Anny Hespe, Roland Single und Gottlob Zahner, der bereits verstorben ist.

Wir finden in den Gedichten sowohl Themen aus dem täglichen Leben (»Wurschtsalat«) wie auch eine humorvolle Auseinandersetzung mit der Globalisierung (»Ohne Rauchzeichen«). Große Lebens¬themen wie Hochzeit (»Hauzig«) oder Beerdigung (»Zwoi Fabrikanta bei ra Leich«) haben ebenso ihren Platz.


Die Dialektfärbungen zeigen uns die facettenreichen Ausdrucksmöglichkeiten der schwäbischen Sprache. Jedes Gedicht hat sein eigenes »Gschmäckle«. Dabei kommt der regionale Humor kommt auch nicht zu kurz.

Die Autoren zeigen uns den Schwaben mit all seinen Schwächen und Liebenswürdigkeiten.
Ein amüsantes Plädoyer für die Erhaltung unserer Schwäbischen Mundart.

 

 

 

 

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